Hala Marymoncka, Markthalle in Żoliborz, Polen.
Hala Marymoncka ist eine Markthalle in drei Etagen mit Gemüseständen, Fleischverkäufern, Bäckereien und anderen Läden, die täglich von Nachbarn besucht wird. Das Gebäude nimmt einen ganzen Häuserblock ein und bietet auf mehreren Ebenen Platz für zahlreiche Händler, die frische Lebensmittel und tägliche Bedarfsartikel verkaufen.
Der Bau der Markthalle begann im Dezember 1938 und wurde später fertiggestellt. Während des Zweiten Weltkriegs nutzte Deutschland das Gebäude als Fabrik und es war Schauplatz von Kämpfen während des Warschauer Aufstands 1944.
Die Halle dient der Gemeinschaft von Żoliborz als zentraler Ort, wo Nachbarn sich täglich treffen und lokale Händler ihre Waren anbieten. Man sieht hier Menschen aus dem Viertel, die frische Produkte kaufen und miteinander Neuigkeiten austauschen.
Die Halle ist am besten am Morgen und am Mittag besucht, wenn die Auswahl an frischen Waren am größten ist. Es ist ratsam, früh zu kommen, da die beliebtesten Stände am Nachmittag weniger Auswahl haben können.
Das Gebäude hat eine turbulente Vergangenheit: Es wurde während der Besatzung zerstört und nach dem Krieg wieder aufgebaut, um seinen heutigen Zweck als Markthalle zu erfüllen. Diese Wiederherstellung aus den Trümmern macht es zu einem stillen Zeuge der Widerstandskraft des Viertels.
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