Rogatki Grochowskie, Mautkomplex in Praga-Południe, Warschau, Polen.
Rogatki Grochowskie ist ein Komplex von zwei symmetrischen Pavillons mit ionischen Säulen und glatter Giebelwand, die sich an der Kreuzung von Grochowska- und Zamoyskiego-Straße gegenüberstehen. Jedes Gebäude besitzt einen rechteckigen Grundriss und klassische architektonische Details im Empire-Stil.
Architekt Jakub Kubicki entwarf diese klassizistischen Gebäude 1823 als Teil von Warschaus System von achtzehn Zolltoren, die den Zugang zur Stadt kontrollierten. Sie waren Bestandteil einer umfassenden Befestigungsstruktur, die die städtischen Grenzen markierte.
Der nördliche Pavillon diente als Polizeistation, während der südliche als Zollamt für Waren fungierte, die in die Stadt gelangten. Diese Funktionen prägen bis heute das Verständnis dafür, wie die Stadt ihre Grenzen und ihren Zugang kontrollierte.
Die beiden Pavillons wurden zwischen 1998 und 2002 umfassend renoviert, einschließlich Dacharbeiten und Innenrestaurierung nach Original-Design. Sie stehen an einer belebten Straßenkreuzung und sind leicht zugänglich für Besucher, die die klassische Architektur von außen besichtigen können.
Die Gebäude wurden 1961 und erneut 2001 um mehrere Meter von ihren ursprünglichen Standorten verschoben, um die Verbreiterung der Grochowska-Straße zu ermöglichen. Diese Verlagerung macht sie zu einem seltenen Beispiel für ein bewegtes Denkmal, das seine ursprüngliche Struktur behielt.
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