St. Johannes der Täufer, Römisch-katholische Kirche in Płock, Polen.
Die Kirche des heiligen Johannes des Täufers in Płock ist ein neo-gotischer Sakralbau mit drei Schiffen in einer Hallenkirchen-Anordnung und zwei Fronttürmen unterschiedlicher Höhe. Das südliche Türmchen überragt sein nördliches Pendant deutlich und prägt damit das Erscheinungsbild des Gotteshauses.
Eine hölzerne Pfarrkirche vom Anfang des zweiten Jahrtausends stand an dieser Stelle, bevor die heutige Struktur zwischen 1909 und 1912 neu errichtet wurde. Der Neubau folgte architektonischen Prinzipien des späten 19. Jahrhunderts und ersetzte mehrere ältere Vorgängerbauten.
Die Eingangsnischen zeigen Steinfiguren von Jesus Christus, Petrus und Paulus, die das Gotteshaus prägen. Im Inneren befinden sich moderne Gemälde, die das Christentum in Polen darstellen und den Raum mit zeitgenössischer künstlerischer Auslegung erfüllen.
Das Gotteshaus befindet sich an der Straße Nowowiejskiego und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto erreichbar. Besucher sollten Messen einplanen und damit rechnen, dass das Gebäude zu Gottesdienstzeiten möglicherweise weniger zugänglich ist.
Das Innere beherbergt eine barocke Reliquie des heiligen Joseph Calasanz aus dem 17. Jahrhundert, die mit Halbedelsteinen verziert ist. Dieses kostbare Kunstwerk bleibt oft übersehen, obwohl es eine seltene Verbindung zur religiösen Kunstgefühlsgeschichte der Region darstellt.
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