Płock, Historische Stadt in der Woiwodschaft Masowien, Polen
Płock ist eine Stadt an der Weichsel in der Woiwodschaft Masowien, die sich über steile Ufer erstreckt und ein Zentrum mit historischen Gebäuden sowie Wohnviertel mit Plattenbauten aus der Nachkriegszeit umfasst. Der zentrale Platz liegt auf einer Anhöhe, von der man auf den Fluss hinabblickt, während sich weiter außerhalb Industrieanlagen und neuere Siedlungen verteilen.
Die Stadt diente von 1079 bis 1138 als polnische Hauptstadt unter den Königen Władysław I. Herman und Bolesław III. Schiefmund. Nach dieser Zeit verlor sie ihre politische Rolle, blieb aber ein kirchliches und kulturelles Zentrum in Masowien.
Das Schloss der masowischen Herzöge erhebt sich auf einer Anhöhe über dem Fluss und dient heute als Teil des Museums, in dem Besucher durch Säle mit Jugendstilmöbeln und religiösen Schnitzereien gehen. Der Dom aus dem zwölften Jahrhundert steht in der Nähe und zeigt romanische und gotische Elemente in seinen Mauern und Gewölben.
Der Hauptbahnhof verbindet die Stadt mit Warschau und anderen polnischen Städten, und Busse fahren vom zentralen Busbahnhof in die Umgebung. Die Altstadt liegt auf einem Hügel, sodass Besucher einige Steigungen erwarten sollten, wenn sie zu Fuß unterwegs sind.
Das Gymnasium Marschall Stanisław Małachowski wurde 1180 gegründet und gilt als älteste ununterbrochen betriebene Schule in Polen. Schüler und Lehrer gehen noch heute durch das historische Gebäude, das im Laufe der Jahrhunderte erweitert und umgebaut wurde.
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