Woiwodschaft Masowien, Verwaltungsregion in Zentralpolen
Das Masowische Woiwodschaft ist eine Verwaltungseinheit im zentralöstlichen Teil des Landes, die eine Fläche von rund 35.600 Quadratkilometern umfasst und Warschau als Hauptstadt beherbergt. Diese Verwaltungsregion gliedert sich in 42 Kreise und zahlreiche Gemeinden, die zusammen Wälder, Flüsse und landwirtschaftlich genutzte Ebenen einschließen.
Diese Verwaltungseinheit entstand 1999 durch eine umfassende Reform, bei der mehrere kleinere Provinzen zusammengelegt wurden. Die Neuordnung veränderte die territoriale Struktur grundlegend und schuf eine der größten Regionen des heutigen Polens.
Der Name dieser Verwaltungseinheit stammt von der historischen Region Masowien, die sich durch ihre jahrhundertelange eigenständige Entwicklung auszeichnet. In vielen kleineren Städten dieses Gebiets können Besucher regionale Feste erleben, bei denen lokale Bräuche und traditionelle Handwerkskunst aus den östlichen Landesteilen gezeigt werden.
Reisende können das Gebiet mit Zügen und Fernstraßen durchqueren, die alle wichtigen Orte miteinander verbinden. Die meisten Verkehrsknotenpunkte befinden sich rund um die Hauptstadt, von wo aus Verbindungen in alle Himmelsrichtungen führen.
Diese Region trägt fast 23 Prozent zur Wirtschaftsleistung des gesamten Landes bei, was sie zur produktivsten aller Verwaltungseinheiten macht. Der hohe Anteil erklärt sich durch die Konzentration von Industrie, Handel und Dienstleistungen im Gebiet rund um die Hauptstadt.
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