Zoologischer Garten Warschau, Zoo im Stadtteil Praga, Warschau, Polen
Warsaw Zoo ist ein Tierpark auf einem Gelände von rund 40 Hektar am östlichen Weichselufer im Stadtteil Praga-Północ. Die Anlage beherbergt mehr als 4200 Tiere aus über 500 Arten, verteilt auf thematische Bereiche wie Bärengehege, Robbenbecken, Flusspferdanlagen, Giraffenhäuser und Schimpanseninseln.
Der Tierpark wurde 1928 eröffnet und entwickelte sich rasch zu einer beliebten Freizeiteinrichtung für die Stadt. Während des Zweiten Weltkriegs nutzte Direktor Jan Zabinski das Gelände als Versteck für hunderte jüdische Flüchtlinge, die so der Verfolgung entgehen konnten.
Der polnische Name Miejski Ogród Zoologiczny w Warszawie wird im Alltag meist zu Warszawskie Zoo verkürzt, was die enge Beziehung der Stadt zu ihrem Tierpark zeigt. Familien verbringen hier oft den ganzen Tag, beobachten die Fütterungen und machen Picknicks auf den Wiesenflächen zwischen den Gehegen.
Die Wege im Park sind größtenteils befestigt und ermöglichen einen Rundgang durch alle Bereiche, auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl. Für den Besuch sollte man mehrere Stunden einplanen, besonders wenn man die Fütterungszeiten beobachten möchte.
Die Einrichtung gehört zu den wenigen Zoos weltweit, denen die Zucht von Eisbären in menschlicher Obhut gelang. Der 2017 erschienene Film Die Frau des Zoodirektors erzählt die Geschichte von Jan und Antonina Zabinski, die hier während der Nazibesatzung hunderte jüdische Menschen retteten.
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