Praga-Północ, Historischer Bezirk im Nordosten von Warschau, Polen
Praga-Północ ist ein Stadtteil im Nordosten Warschaus mit alten Lampenmustern, traditionellen Gehwegen und Wohnblöcken aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert. Die Straßen bewahren noch das Gefühl der Vorkriegszeit mit ihren Häuserreihen und dem ursprünglichen Grundriss.
Der Ort erhielt 1648 Stadtrechte von König Władysław IV Vasa und wurde später am Ende des achtzehnten Jahrhunderts nach Warschau eingemeindet. Diese beiden Ereignisse prägten seinen Weg von unabhängiger Siedlung zur integrierten Stadtkern.
Der Stadtteil war lange Zeit ein Ort, an dem Menschen verschiedener Religionen nebeneinander lebten. Man findet hier katholische Kirchen, orthodoxe Tempel und ehemalige jüdische Gebetshäuser, die diese vielfältige Geschichte sichtbar machen.
Der Stadtteil lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die Straßen gut organisiert und meist flach sind. Es gibt öffentliche Verkehrsmittel, die das Gebiet durchqueren und verschiedene Ausgangspunkte bieten.
Der Różycki Markt wurde Anfang des neunzehnten Jahrhunderts von einem Apotheker gegründet und funktioniert heute noch als traditioneller Handelsplatz. An diesem Ort treffen sich Käufer und Verkäufer in einem lebendigen Marktumfeld, das seit Generationen besteht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.