Michaelsbasilika, Neugotische Kathedrale in Praga-Północ, Warschau, Polen
Die St.-Florian-Kathedrale ist eine neugotische Backsteinkirche im Warschauer Stadtteil Praga-Północ, etwa 75 Meter hoch und mit zwei schlanken Türmen mit Spitzen ausgestattet. Die Fassade zeigt spitzbogige Fenster und Portale, die dem Bau ein klar gerichtetes, nach oben strebendes Erscheinungsbild verleihen.
Der Bau begann 1888 nach Plänen, die den neugotischen Stil in das damals russisch verwaltete Warschau brachten. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und nach jahrzehntelanger Restaurierungsarbeit erst in den 1970er Jahren wieder vollständig nutzbar.
Die Kathedrale trägt den Namen des heiligen Florian, eines römischen Soldaten, der als Schutzpatron gegen Feuer verehrt wird. Wer das Innere betritt, findet Altäre, Gemälde und Skulpturen, die zeigen, wie tief diese Verehrung in der örtlichen Gemeinschaft verwurzelt ist.
Die Kathedrale liegt im Stadtteil Praga-Północ, östlich der Weichsel, und ist vom Stadtzentrum aus gut erreichbar. Ein Werktags-Besuch am Morgen ist ruhiger und ermöglicht eine ungestörte Besichtigung des Innenraums.
Praga-Północ gehörte zu den wenigen Teilen Warschaus, die während des Zweiten Weltkriegs vergleichsweise wenig zerstört wurden, sodass die Kathedrale nicht so vollständig in Trümmer lag wie weite Teile der übrigen Stadt. Diese relative Erhaltung erklärt, warum die Restaurierung hier schneller abgeschlossen werden konnte als anderswo in Warschau.
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