Pragaer Synagoge, Synagoge aus dem 19. Jahrhundert in Praga-Północ, Polen.
Praga-Synagoge ist ein Bethaus aus dem 19. Jahrhundert in der Praga-Północ-Gegend von Warschau mit einer bemerkenswerten Architektur. Der Innenraum zeichnet sich durch hohe Decken, große Fenster und reich verzierten jüdischen Schmuck in allen Bereichen aus.
Das Gebäude wurde 1836 von Architekt Józef Grzegorz Lessel errichtet und überstand die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs in Warschau. Seine ursprüngliche Baustruktur blieb trotz der großflächigen Verwüstungen in der Stadt erhalten.
Die Synagoge dient der jüdischen Gemeinde als Ort für religiöse Feiern und Zusammenkünfte, wo Besucher die lebendige Verbindung zwischen Tradition und Gegenwart erleben können. Der Raum prägt das kulturelle Gedächtnis des Praga-Viertels und zeigt, wie dieser Ort bis heute von der jüdischen Gemeinde gepflegt und genutzt wird.
Besucher sollten vor dem Besuch die Verwaltung kontaktieren, da der Zugang zu bestimmten Zeiten gewährleistet werden muss. Der Ort ist am besten an Wochentagen erreichbar, wenn reguläre religiöse Aktivitäten stattfinden.
Das Gebäude gehört zu einer seltenen Gruppe von nur sechs runden Synagogen, die während des 19. Jahrhunderts in Europa entstanden. Seine kreisförmige Architektur unterscheidet es deutlich von anderen Betshäusern dieser Zeit.
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