St.-Jakob-Kirche in Warschau-Tarchomin, Gotische Backsteinkirche in Tarchomin, Polen.
Die Kirche Sankt Jakobus ist ein gotischer Backsteinbau im Stadtteil Tarchomin im nördlichen Warschau, Bezirk Białołęka. Die Außenwände bestehen aus rotem Backstein, und die für die Gotik typischen Spitzbögen und senkrechten Linien prägen das Erscheinungsbild des Gebäudes innen wie außen.
Die Kirche wurde 1518 errichtet und gehört damit zu den ältesten erhaltenen religiösen Bauten im Stadtgebiet des heutigen Warschau. Im Laufe der Jahrhunderte blieb der gotische Charakter des Gebäudes trotz kleinerer Eingriffe weitgehend erhalten.
Die Kirche trägt den Namen des Apostels Jakobus, der in Polen als Schutzpatron der Pilger gilt. Besucher können die Stimmung eines aktiven Gotteshauses erleben, das bis heute regelmäßig Messen und Feste für die Gemeinde ausrichtet.
Die Kirche liegt in Tarchomin im nördlichen Bezirk Białołęka und ist zu Fuß vom örtlichen Bus- und Straßenbahnnetz aus erreichbar. Da das Gebäude ein aktives Gotteshaus ist, empfiehlt es sich, außerhalb der Gottesdienstzeiten zu besuchen, wenn man das Innere in Ruhe besichtigen möchte.
Der Glockenturm der Kirche enthält Mauerwerk, das noch aus dem frühen 16. Jahrhundert stammt und sich deutlich vom Rest des Gebäudes unterscheidet. Wer den Turm genau betrachtet, kann erkennen, wie das Original-Mauerwerk von späteren Reparaturen abweicht.
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