Stefan Wyszyński Monument in Warsaw, Bronzenes Gedenkmonument im Zentrum von Warschau, Polen.
Das Stefan-Wyszyński-Denkmal ist eine Bronzestatue in Warschau, die den Kardinal in bischöflichen Gewändern mit gefalteten Händen darstellt. Die Figur steht etwa drei Meter hoch im öffentlichen Raum und wird von Bänken umgeben, die zum Verweilen einladen.
Das Denkmal wurde 1987 eingeweiht und erinnert an Wyszyńskis Zeit als Erzbischof von Warschau, die von Widerstand gegen kommunistische Kontrolle geprägt war. Seine Gefangenschaft in den 1950er Jahren prägte sein Wirken und machte ihn zu einer Schlüsselfigur für die Kirche in dieser Epoche.
Das Denkmal würdigt Wyszyńskis Wirken als Kirchenführer, der während der kommunistischen Herrschaft die katholische Identität Polens schützte und verteidigte. Besucher erkennen in der Figur ein Symbol für den Widerstand der Kirche gegen politische Unterdrückung in dieser Zeit.
Das Denkmal steht tagsüber frei zugänglich auf einem öffentlichen Platz im Zentrum Warschaus und kann von allen Besuchern ohne Eintritt besucht werden. Die Umgebung mit Grünflächen und Wegen ermöglicht es, das Denkmal aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Während seiner Haft von 1953 bis 1956 schrieb Wyszyński persönliche Aufzeichnungen, die später als 'Gefängnisnotizen' veröffentlicht wurden. Diese intimen Gedanken beeinflussten die nachdenkliche Haltung, die das heutige Denkmal ausstrahlt.
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