Pleszów, Ehemaliges Dorf im Bezirk Nowa Huta, Krakau, Polen.
Pleszów ist ein ehemaliges Dorf im Stadtteil Nowa Huta in Kraków, das sich an mehreren Wohnstraßen neben den Tadeusz-Sendzimir-Stahlwerken erstreckt. Die Gegend verbindet historische Strukturen mit moderner Industriearchitektur, die das Gesicht des Viertels prägt.
Der Ort wird erstmals 1313 erwähnt, als Herzog Władysław Łokietek Siedlungsrechte für diese landwirtschaftliche Gemeinde vergab. Der Aufstieg zur Industriestadt begann im 20. Jahrhundert mit der Errichtung großer Fabriken.
Die Kirche des Heiligen Vinzenz zeigt Neugotik-Merkmale und beherbergt Einrichtungen aus einer früheren Kirche in Kraków. Der Ort bewahrt eine dörfliche Ausstrahlung inmitten der Industrie.
Der Ort ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, da mehrere Buslinien das Viertel Nowa Huta regelmäßig bedienen. Die besten Wege für Fußgänger folgen den Hauptstraßen, die durch das Wohngebiet führen.
Archäologische Ausgrabungen in den 1960er Jahren brachten einen Schatz aus Silbermünzen aus dem 10. und 11. Jahrhundert ans Licht. Diese Münzen deuten darauf hin, dass die Gegend schon lange vor den schriftlichen Aufzeichnungen besiedelt war.
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