24 Obrońców Westerplatte Street in Sopot, Neoklassizistische Villa in Sopot, Polen.
Die Villa in der Straße Obrońców Westerplatte 24 ist ein klassizistisches Wohnhaus mit Terrakotta-Skulpturen griechischer Musen, Pilastern, die einen Balkon tragen, und einem Orangeriegebäude im Garten. Die Fassade zeigt typische Merkmale des frühen 20. Jahrhunderts und behält ihre ursprüngliche Wohnfunktion.
Die Villa wurde um 1900 erbaut und war Wohnsitz des Danziger Kaufmanns Johann Immanuel Berger. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude in eine Kunstschule umgewandelt, bevor es später wieder als Wohnhaus genutzt wurde.
Das Gebäude zeigt klassizistische Architektur im Stadtbild von Sopot, die sich von der gotisch-barocken Form Danzigs und dem Modernismus Gdyniens unterscheidet. Diese Villa repräsentiert einen Baustil, der in der Hafenstadt seinen eigenen Charakter entwickelt hat.
Die Villa ist ein geschütztes denkmal und bleibt in Privatbesitz, daher sind Besichtigungen von außen möglich, aber der Innenraum ist nicht öffentlich zugänglich. Der beste Blick auf die klassische Architektur und die Gartenfassade erhält man vom Gehweg in der Straße.
1985 diente diese klassische Villa als Drehort für den polnischen Horrorfilm Médium, der sich mit übernatürlichen Phänomenen beschäftigt. Der Film war einer der ersten polnischen Filme, der sich dem Horrorgenre widmete.
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