Coimbra, Universitätsstadt in Zentralportugal
Coimbra ist eine Stadt in Mittelportugal, die sich über mehrere Hügel am Ufer des Mondego erstreckt. Die engen Gassen der Oberstadt führen zu Aussichtspunkten, während die Unterstadt breitere Straßen mit Geschäften und Cafés zeigt.
Die Siedlung war im Mittelalter Hauptstadt des Königreichs Portugal, bevor Lissabon diese Rolle übernahm. Im 13. Jahrhundert zog die Universität endgültig in die Stadt, nachdem sie vorher zwischen verschiedenen Orten gewechselt hatte.
Der Name der Stadt leitet sich von dem lateinischen Wort Conimbriga ab, das die römische Siedlung in der Nähe bezeichnete. An den Hängen über dem Fluss bewahren die Bewohner Traditionen wie die Queima das Fitas, eine Studentenfeier am Ende des Studienjahres mit Bändern in verschiedenen Farben, die jede Fakultät repräsentieren.
Die beste Zeit für einen Besuch ist am Morgen, wenn die Gassen weniger voll sind und das Licht günstig für Fotos steht. Die steilen Hänge erfordern bequeme Schuhe, besonders wenn man zu Fuß zwischen Ober- und Unterstadt wechseln möchte.
Der Joanina-Bibliothekssaal beherbergt Fledermauskolonien, die nachts durch die Räume fliegen und Insekten jagen, welche die alten Bücher bedrohen könnten. Die Tiere sind ein natürlicher Teil des Erhaltungssystems der Sammlung und leben seit Jahrhunderten dort.
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