Funchal, Hauptstadt in Madeira, Portugal
Funchal ist die Hauptstadt von Madeira in Portugal und breitet sich über ein natürliches Tal mit Blick auf den Atlantik aus, während sich Wohnviertel an den umliegenden Berghängen bis auf 1200 Meter Höhe erstrecken. Die Stadt organisiert sich entlang mehrerer paralleler Straßen, die vom Hafen zur Altstadt und zu den höher gelegenen Bezirken führen.
Portugiesische Siedler gründeten die Stadt im Jahr 1424 und nannten sie nach den wilden Fenchelpflanzen, die damals das Küstengebiet bedeckten. Im 15. Jahrhundert entwickelte sich die Siedlung zum wichtigsten Handelszentrum für Zucker auf der Insel.
Die Markthalle empfängt Besucher mit ausgestellten Blumen, Obst und Gemüse in einem Bauwerk aus den 1940er Jahren, wo lokale Händler auf zwei Ebenen ihre Waren anbieten. Frischer Fisch liegt im Erdgeschoss aus, während die obere Etage ganz den Erzeugnissen der Insel gewidmet ist.
Das Seilbahnsystem verbindet das untere Stadtgebiet in 15 Minuten mit dem Stadtteil Monte und bietet dabei Ausblicke auf die Bucht und die Berge. Viele Straßen verlaufen steil bergauf, daher sind bequeme Schuhe für Spaziergänge durch die verschiedenen Ebenen der Stadt empfehlenswert.
Korbschlittenfahrten, die von Carreiros in weißer Kleidung und Strohhüten gesteuert werden, gleiten Passagiere auf steilen Straßen von Monte nach Livramento hinunter. Die Schlitten rutschen auf Holzkufen, die mit Talg geschmiert werden, und erreichen dabei manchmal hohe Geschwindigkeiten auf den abschüssigen Gassen.
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