Vila Nova de Foz Côa, Gemeinde in Portugal
Vila Nova de Foz Côa ist eine Stadt im Bezirk Guarda in der Douro-Subregion und liegt südlich des Douro-Flusses. Sie wird vom Fluss Côa durchschnitten, der tiefe Schluchten in die hügelige Landschaft mit Weinfeldern und Mandelbaum-Plantagen gegraben hat, während kleine Straßen das historische Zentrum mit seiner Matriz-Kirche im manuelinischen Stil und verschiedenen Kapellen durchziehen.
Die Region war seit dem Paläolithikum besiedelt, wie Tausende von Felsgravuren im Vale do Côa zeigen, die 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurden. Die Stadt entwickelte sich durch römische und mittelalterliche Besiedlung und erhielt ihren Status als Stadt erst 1997, was ihr lange Geschichte als ländlicher, agrarischer Ort widerspiegelt.
Der Ort spiegelt die Verbindung seiner Bewohner zu alten Traditionen wider, besonders in der Verehrung religiöser Orte wie der Matriz-Kirche und mehreren kleinen Kapellen im Zentrum. Die Feste wie die Festa da Amendoeira em Flor zeigen, wie die Gemeinschaft Natur und lokale Bräuche zusammen feiert und dabei alte Lebensweisen lebendig hält.
Besucher finden beste Bedingungen während der Frühjahrs- und Herbstmonate, wenn das Klima mild ist und die Landschaft farbig wirkt, während die Sommerhitze über 30°C erreicht und die Winter nass und kalt sind. Das Zentrum ist kompakt und zu Fuß erreichbar, das Museu do Côa und die Parkwege erfordern jedoch gutes Schuhwerk und körperliche Kondition wegen der vielen Treppen und Höhenunterschiede.
Ein geplanter Staudamm wurde in den 1990er Jahren gestoppt, um die Felsgravuren des Vale do Côa zu schützen, was die Bedeutung dieses Kunstschatzes weltweit unterstrich. Diese seltene Entscheidung, moderne Entwicklung zugunsten archäologischen Erbes zu unterbrechen, machte die Stadt zum Symbol für die Balance zwischen Fortschritt und Bewahrung.
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