Sintra, Gemeinde in der Region Lissabon, Portugal
Sintra ist eine Stadt in der Region Lissabon, etwa 25 Kilometer westlich der Hauptstadt gelegen und von bewaldeten Hügeln umgeben, die sich über mehrere Hundert Meter erheben. Die Stadt erstreckt sich von der Küste bis ins bergige Hinterland und umfasst mehrere kleinere Ortschaften, die sich entlang der Hänge verteilen.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Steinzeit zurück, während die Römer ab dem 1. Jahrhundert vor Christus hier siedelten. Nach maurischer Herrschaft eroberten portugiesische Truppen die Region im Jahr 1147 und machten sie zu einem bevorzugten Sommeraufenthalt für Könige.
Der Ort trägt einen Namen, der von römischen Siedlern geprägt wurde und später durch maurische Einflüsse weiterentwickelt wurde. Heute verbinden Besucher die Stadt mit den bunten Fassaden ihrer Paläste und der dichten Vegetation, die selbst im Sommer für kühle Temperaturen sorgt.
Die Stadt liegt höher als das Umland, daher sollten Besucher bequeme Schuhe und eine leichte Jacke mitbringen, selbst an warmen Tagen. Viele Sehenswürdigkeiten verteilen sich über die Hänge, sodass man mit etwas Fußweg oder kurzen Busfahrten rechnen sollte.
Das Gebirge erzeugt ein besonderes Klima, in dem Pflanzen wie die Pyrenäen-Eiche und der Haselstrauch gedeihen, die sonst weiter nördlich zu finden sind. Nebel zieht oft am Morgen durch die Täler und hinterlässt Feuchtigkeit, die für die Vegetation entscheidend ist.
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