Ponte da Arrábida, Betonbogenbrücke in Porto, Portugal
Die Arrábida-Brücke ist eine Betonbogenbrücke über den Douro und verbindet Porto mit Vila Nova de Gaia durch sechs Fahrspuren in 52 Meter Höhe über dem Wasser. Die Konstruktion aus Stahlbeton erstreckt sich über 493 Meter und ruht auf einem einzelnen Bogen von 270 Metern Spannweite.
Die Fertigstellung erfolgte 1963 und brachte der Stadt die damals längste Betonbogenspannweite der Welt. Der portugiesische Staat verlieh dem Bauwerk später den Status eines nationalen Denkmals in Anerkennung seiner Bedeutung für die Entwicklung der Region.
Der Name stammt vom nahegelegenen Gebirgszug Serra da Arrábida, der die Landschaft südlich von Lissabon prägt. Anwohner beider Flussufer erleben die Brücke als selbstverständlichen Teil ihres Alltags, während Besucher oft anhalten, um Fotos von ihrer eleganten Kurve zu machen.
Das Bauwerk trägt täglich dichten Verkehr auf sechs Fahrspuren und bildet eine Hauptverbindung zwischen den beiden Städten am Douro. Wer den Fluss entlanggeht, findet Aussichtspunkte an beiden Ufern, die einen freien Blick auf den Bogen ermöglichen.
Seit 2016 können Besucher auf dem Bogen selbst laufen, gesichert durch Sicherheitsausrüstung, und die Konstruktion aus nächster Nähe erleben. Diese geführten Touren ermöglichen den direkten Kontakt mit der tragenden Struktur und bieten einen ungewohnten Blick auf den Fluss.
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