Lordelo do Ouro e Massarelos, Verwaltungsbezirk in Porto, Portugal
Lordelo do Ouro e Massarelos ist ein Stadtteil an der Douro-Küste im Westen von Porto mit Wohnblöcken, historischen Gebäuden und modernen Kultureinrichtungen wie dem Serralves-Museum. Die Gegend erstreckt sich vom Fluss ufer bis zu den höhergelegenen Straßen und bietet eine Mischung aus älterer Architektur und zeitgenössischen Räumen.
Der Name entstand aus den Goldladungen, die während der kolonialen Zeit von afrikanischen und brasilianischen Häfen eintrafen und den Wohlstand dieser Flusshandelszonen prägten. Die beiden Stadtteile Lordelo do Ouro und Massarelos verschmolzen 2013 zu einer Verwaltungseinheit, behielten aber ihre jeweiligen Identitäten mit den unterschiedlichen maritimen Geschichten.
Die Kirche São Martinho de Lordelo prägt das Gesicht dieses Stadtteils mit ihrer langen Präsenz am Fluss. Die Gegend war über Jahrhunderte hinweg ein wichtiger Hafen für Handel und Schiffe, was ihre Identität bis heute formt.
Die Gegend ist zu Fuß leicht zu durchqueren, mit Wegen entlang der Flussfront und aufwärts zu höher gelegenen Bereichen mit Geschäften und Dienstleistungen. Die beste Zeit zum Erkunden ist am Morgen oder frühen Nachmittag, wenn der Stadtteil weniger überlaufen ist und die Lichtverhältnisse zum Fotografieren gut sind.
Das Serralves-Museum beherbergt eine der größten privaten Sammlungen zeitgenössischer Kunst der Welt in einem beeindruckenden modernen Gebäude am Rande des Distrikts. Die Sammlung konzentriert sich auf Werke von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart und zieht Kunstliebhaber aus aller Welt an.
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