Convento da Cartuxa, Kartäuserkloster aus dem 16. Jahrhundert in Evora, Portugal
Die Chartreuse de Scala Coeli ist ein Kartäuserkloster aus dem 16. Jahrhundert in der Nähe von Evora, das sich durch ein großes Kreuzgang mit etwa 98 mal 98 Metern auszeichnet. Um diesen Innenhof herum liegen individuelle Mönchszellen, die völlig isoliert angeordnet sind und die strenge Ordensdisziplin widerspiegeln.
Das Kloster wurde 1587 vom Erzbischof Teotonio de Braganca gegründet und erlitt während der spanischen Invasion von 1663 erhebliche Schäden. König Pedro II. finanzierte später die Wiederherstellung der stark beschädigten Struktur.
Das Kloster war eng mit der Weinherstellung verbunden und beherbergte den Keller, in dem die berühmten Weine von Pera Manca über Jahrhunderte hinweg reiften. Besucher können heute noch die Spuren dieser Verbindung zwischen spirituellem Leben und Weinbau erkennen.
Der Ort befindet sich im ländlichen Gebiet außerhalb von Evora und ist am besten mit privatem Transport erreichbar, da die öffentlichen Verkehrsmittel begrenzt sind. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um die umfangreiche Anlage mit ihren vielen Höfen und Flügeln zu erkunden.
Dies war Portugals einziges Kartäuserkloster und wurde bis 2019 ständig von Mönchen bewohnt, bevor die letzte Gemeinschaft den Ort verließ. Heute können Besucher die Räume erkunden, die Jahrhunderte lang von dieser strikten und stillen Ordnung geprägt waren.
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