Hermannstadt, Mittelalterliche Festung in Siebenbürgen, Rumänien
Sibiu ist eine Stadt in Siebenbürgen im Zentrum Rumäniens mit gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauern und mehreren großen Plätzen. Die Architektur wechselt zwischen gotischen Kirchen, barocken Palästen und Reihenhäusern mit steilen Ziegeldächern.
Kolonisten aus dem Rheinland und Flandern kamen im 12. Jahrhundert und bauten die ersten Befestigungen an der Stelle eines älteren Dorfes. Die Stadt wurde später Sitz der sächsischen Verwaltung in Siebenbürgen und behielt diesen Status über mehrere Jahrhunderte.
Der Name leitet sich vom Fluss Cibin ab und die Altstadt zeigt noch heute die Spuren deutscher Architektur mit schmalen Gassen und hohen Dächern. Die Häuser im oberen Teil haben oft sogenannte Augen auf den Dächern, kleine Dachfenster die wie Gesichter auf die Straßen blicken.
Die Stadt lässt sich zu Fuß erkunden da die meisten Sehenswürdigkeiten in der Altstadt nah beieinander liegen. Kopfsteinpflaster bedeckt viele Straßen und Gassen daher sind bequeme Schuhe empfehlenswert.
Die evangelische Kathedrale hat einen Glockenturm der sechs Jahrhunderte brauchte um fertiggestellt zu werden von 1320 bis 1906. Unter der Großen Platz liegen mehrere mittelalterliche Keller die einst als Lagerhäuser dienten und heute manchmal für Veranstaltungen geöffnet werden.
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