Calafat, Stadt im Kreis Dolj, Rumänien
Calafat ist eine Hafenstadt am südlichen Ufer der Donau in Rumänien, die als Grenzort zu Bulgarien fungiert. Die Stadt verfügt über einen aktiven Hafen mit Lagerflächen, Ladeterminals und Anlagen für den Umschlag von Frachtgütern, die täglich von Arbeitsflotten genutzt werden.
Calafat entstand im 14. Jahrhundert als Handelsposten, an dem genuesische Kaufleute Schiffe reparierten und Waren austauschten. Während der Kriege zwischen Russland und dem Osmanischen Reich war es ein strategischer Ort und spielte 1854 während des Krimkriegs eine wichtige Rolle.
Der Name Calafat stammt vom türkischen Wort "Kalafat" und bedeutet "Kalfatern" oder das Abdichten von Schiffen mit Teer. Diese Geschichte prägt noch heute das Leben in der Stadt, wo Menschen in der Schifffahrt und am Hafen arbeiten und traditionelle Handwerke weiterleben.
Die Stadt ist leicht zu Fuß zu erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen und die Uferpromenade zugänglich ist. Das Wetter variiert stark zwischen heißen Sommern und kalten Wintern, daher sollten Besucher je nach Jahreszeit angemessen packen.
Die Stadt ist die Heimat des Kalafat-Vidin-Brücke, die Rumänien und Bulgarien verbindet und 2013 eröffnet wurde, was die wichtigste Straßen- und Eisenbahnverbindung zwischen den beiden Ländern darstellt. Diese Brücke ersetzte den früheren Fährbetrieb und ermöglichte neue Handels- und Reisemöglichkeiten in der Region.
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