Szeklerland, Historische Region in Ostsiebenbürgen, Rumänien.
Das Széklerland ist eine historische Region im östlichen Siebenbürgen, die sich über die Kreise Harghita, Covasna und Teile von Mureș erstreckt und Täler sowie Hügel der Ostkarpaten umfasst. Die Landschaft wechselt zwischen bewaldeten Berghängen, grünen Weiden und kleinen Ortschaften mit Holzhäusern und weißgetünchten Kirchen.
Vom Mittelalter bis 1876 verwalteten sich die Székler in autonomen Einheiten, die Stühle genannt wurden und eigene Gesetze und Versammlungen hatten. Nach dieser Zeit gliederte die österreichisch-ungarische Verwaltung das Gebiet in gewöhnliche Kreise ein und beendete die Selbstverwaltung.
Die Bewohner tragen oft handbestickte Trachten bei religiösen Festen und Hochzeiten, wobei jedes Dorf eigene Muster und Farben verwendet. In den Dörfern stehen hölzerne Torbögen mit geschnitzten Sonnen- und Mondmotiven, die den Eingang zu Höfen markieren und Glück bringen sollen.
Die wichtigsten Städte wie Târgu Mureș, Miercurea Ciuc und Sfântu Gheorghe bieten Unterkünfte, Kultureinrichtungen und Busverbindungen zu kleineren Dörfern. Straßen durch die Berge können im Winter Schnee und Eis aufweisen, daher sollte man vorsichtig fahren oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen.
In vielen Dörfern stehen alte Holztore mit Jahreszahlen und Initialen der Erbauer, die Familiengeschichten über Generationen hinweg festhalten. Manche Bauernhöfe bewahren noch steinerne Waschtröge aus dem 18. Jahrhundert, die an Quellen angelegt wurden und heute als Brunnen für Blumen dienen.
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