Dacian fortress of Jigodin, Antike Festungsruinen in Miercurea Ciuc, Rumänien.
Die Dacische Festung Jigodin ist eine archäologische Stätte mit Überresten von Steinmauern und Befestigungen aus vorchristlicher Zeit. Die Ruinen liegen auf erhöhtem Gelände in der Nähe des Flusses Olt und zeigen die Struktur einer antiken Militäranlage.
Die Festung wurde im ersten Jahrhundert erbaut und diente als strategischer Außenposten vor der römischen Eroberung Dakiens im Jahr 106. Nach dieser Eroberung verlor sie ihre militärische Bedeutung und wurde aufgegeben.
Die Ausgrabungen zeigen, wie die Daker ihre Siedlungen aufbauten und organisierten. Die Funde deuten auf eine gut strukturierte Gemeinschaft hin, die sich auch mit Handwerk und Landwirtschaft beschäftigte.
Der Ort ist das ganze Jahr über zugänglich und liegt auf einem Hügel, daher ist bequeme Kleidung und Schuhwerk empfohlen. Von der Stadt aus sind die Wege zum Gelände mit Hinweisschildern gekennzeichnet.
Die Festung gehört zu einem Netzwerk aus drei separaten dakischen Befestigungen, die alle in der Jigodin-Gegend entdeckt wurden. Dieses System aus mehreren Anlagen war typisch für die dakische Verteidigungsstrategie.
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