Kreis Harghita, Verwaltungsbezirk in Ostsiebenbürgen, Rumänien.
Der Landkreis Harghita liegt im Osten Siebenbürgens und erstreckt sich über ein bergiges Gebiet der Ostkarpathen mit vulkanischen Gebirgszügen und tiefen Flusstälern. Das Terrain ist von Wäldern geprägt und durchzogen von mehreren Flussläufen, die das Landschaftsbild bestimmen.
Das Gebiet war bereits in der Antike besiedelt, wie archäologische Funde von dakischen Schätzen und eine römische Befestigung aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. belegen. Diese frühen Spuren deuten auf die lange Geschichte menschlicher Besiedlung in diesem Bergland.
In dieser Gegend lebt die Mehrheit der Menschen mit ungarischer Herkunft, die ihre Traditionen durch Musik, Handwerk und regionale Gerichte bewahrt. Diese kulturelle Prägung zeigt sich in den lokalen Festen und im alltäglichen Leben der Gemeinden.
Die wichtigsten Orte sind durch Straßen und Eisenbahnen verbunden, wobei die Hauptrouten durch Miercurea Ciuc, Gheorgheni und Odorheiu Secuiesc führen. Die Berglandschaft erfordert etwas mehr Fahrtzeit zwischen den Zielen, bietet aber gute Zugänglichkeit zu den größeren Städten.
Das Gebiet beherbergt den Sfânta-Ana-See, Rumäniens einzigen See, der sich in einem Vulkankrater befindet. Der See ist von dichtem Wald umgeben und zieht Besucher an, die die seltene Natur dieser Formation erleben möchten.
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