Cheile Bicazului și Lacul Roșu, Naturschutzgebiet in den Ostkarpaten, Rumänien.
Das Natura-2000-Schutzgebiet kombiniert eine tiefe Schlucht mit einer roten Seen-Landschaft, wo Kalksteinfelsen über mehrere hundert Meter aufragen. Das Tal erstreckt sich durch die östlichen Karpaten und vereinigt dramatische Höhenwechsel mit mehreren naturbelassenen Gewässern.
Ein großes Erdbeben im 19. Jahrhundert löste einen Felssturz aus, der den Fluss blockierte und dadurch das charakteristische rote Gewässer schuf. Dieses natürliche Ereignis prägte die Gestalt des Landstrichs dauerhaft.
Die Schlucht trägt Namen, die von Einheimischen geprägt wurden und ihre Ehrfurcht vor der Landschaft widerspiegeln. Solche Bezeichnungen wie Höllenkluft zeigen, wie Menschen diese Orte in ihre alltägliche Sprache und Geschichten einweben.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, mit mehreren markierten Wegen, die verschiedene Aussichtspunkte miteinander verbinden. Besucher sollten auf wechselhafte Wetterbedingungen vorbereitet sein und festes Schuhwerk mitbringen, da die Wege durch raues Gelände führen.
Baumstämme ragen aus dem Wasser auf und sind Überreste des Waldes, der beim natürlichen Aufstau des Sees im 19. Jahrhundert unterging. Diese verwitterten Holzreste schaffen ein unerwartetes visuelles Merkmal inmitten des Gewässers.
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