Cetățuia Monastery, Orthodoxes Kloster auf dem Cetățuia-Hügel, Iași, Rumänien.
Cetățuia Monastery ist ein Klosterkomplex auf dem Cetățuia-Hügel in Iași und verfügt über hohe Steinmauern, Wehrgänge, eine Wachtstraße und eine markante Hauptturm nebst vier Ecktürmen mit defensiven Funktionen. Die Anordnung dieser Elemente zeigt das Design einer Festung, die sowohl religiöse als auch militärische Zwecke erfüllen sollte.
Die Gründung erfolgte 1672 durch Fürst Gheorghe Duca als Zufluchtsort während der Konflikte der Moldauer mit türkischen und österreichischen Armeen. Das Bauwerk spielte eine entscheidende Rolle als Schutzanlage in einer Zeit großer regionaler Spannungen.
Die Kirche zeigt Fresken aus dem Jahr 1673 in der Vorhalle und trägt das steinerne Moldau-Wappen auf ihrem Glockenturm. Das Wappen ist ein wichtiges Symbol, das Besucher beim Betreten des Hofes sofort bemerken werden.
Das Gelände ist ganzjährig für Besucher zugänglich und bietet Führungen mit Erklärungen zu den Architekturelemmenten und deren Bedeutung an. Die Wege auf dem Hügel erfordern etwas Trittsicherheit, daher sollten bequeme Schuhe getragen werden.
Das Gelände beherbergt die Cuhnea Domneasca, das einzige erhaltene Beispiel einer Badeanstalt, die in einem Kloster Rumäniens bewahrt geblieben ist. Diese seltene Struktur zeigt, dass die Anlage mehr war als nur ein Ort des Gebets und der Zuflucht.
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