Rătești Monastery, Orthodoxes Kloster in Buzău, Rumänien
Das Rătești Kloster ist ein orthodoxes Kloster am linken Ufer des Buzău-Flusses in der Bukowina, das mit einer Kirche im neoklassizistischen Stil und lokaler kirchlicher Architektur erbaut wurde. Die gesamte Anlage lag ursprünglich an einem natürlichen Hang, bis ein Erdrutsch im Jahr 2014 die Verlegung an einen neuen Standort jenseits der Straße erforderlich machte.
Das Kloster wurde 1634 durch eine Schenkungsurkunde des Bojaren Dragomir gegründet und begann als Mönchsresidenz. Im Jahre 1760 wurde es in eine Frauengemeinschaft umgewandelt, was seine religiöse und soziale Rolle in der Region nachhaltig veränderte.
Das Frauenkloster bewahrt seltene religiöse Manuskripte aus dem 17. und 18. Jahrhundert auf, darunter Bibeln in mehreren Sprachen. Diese Texte zeigen die gelehrte Tradition und die intellektuelle Rolle des Klosters in der regionalen Geschichte.
Das aktuelle Kloster ist deutlich kleiner als das ursprüngliche und liegt auf der anderen Seite der Straße auf stabilererem Boden. Beim Besuch sollte man den unterschiedlichen Standorten und den geographischen Umständen, die den Umzug notwendig machten, Aufmerksamkeit schenken.
Der Glockenturm wurde ursprünglich 1854 erbaut, nach einem Erdbeben 1894 aber verkürzt und stabilisiert. Diese Anpassung spiegelt wider, wie das Kloster sich an natürliche Herausforderungen angepasst hat.
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