Bisericile rupestre din Munții Buzăului, Felsenkirchen in den Buzău-Bergen, Rumänien.
Die Bisericile rupestre din Munții Buzăului sind in Kalksteinfelsen am südöstlichen Karpatenbogen ausgemeißelte religiöse Bauwerke in großer Höhe. Der Komplex besteht aus zahlreichen in die Bergwand gehauenen Strukturen, die Altäre, Kammern und Gänge miteinander verbinden.
Menschen siedelten sich an diesem Ort bereits in der Bronzezeit an, doch die Nutzung als religiöse Stätte kam erst viel später ab dem 16. Jahrhundert. Die Gläubigen wählten diese schwer erreichbaren Berghöhlen, um ihre Heiligtümer fern von der Alltagswelt zu errichten.
Die Kirchen zeigen Inschriften und christliche Zeichnungen an ihren Wänden, die Jahrhunderte orthodoxer Mönchstraditionen widerspiegeln. Besucher können heute noch die Spuren dieser geistlichen Gemeinschaften in den in den Stein gehauenen Räumen erkennen.
Der Ort ist über die DN10-Straße von Buzău erreichbar, führt dann zum Dorf Măgura und von dort über unbefestigte Wege weiter bergauf. Warme Kleidung und feste Schuhe sind notwendig, da der Weg steil und die Temperaturen in der Höhe kühler sind.
Der tiefste Punkt der Höhlen birgt etwa zweihundert uralte Symbole, deren Ursprung bis heute rätselhaft bleibt. Diese rätselhaften Markierungen deuten darauf hin, dass die Berge lange vor den religiösen Strukturen Menschen anzogen.
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