Ghica-Tei Palast, Historisches Monument in Bukarest, Rumänien
Der Ghica Tei Palast ist ein historisches Denkmal in Bukarest, nahe dem Plumbuita-See gelegen, und wurde im neoklassischen italienischen Stil errichtet. Am Eingang stehen steinerne Adler, und Lindenbäume säumen die Wege auf dem Gelände.
Der Palast wurde 1822 von Herrscher Grigore Dimitrie Ghica als Sommerresidenz in Auftrag gegeben und vom Architekten Xavier Villacrosse entworfen. Er diente dem Woiwoden als privater Rückzugsort außerhalb der Stadtmauern Bukarests.
Im Inneren des Palastes sind Deckengemälde des italienischen Malers Giacometti zu sehen, die mythologische Szenen und Pflanzenmotive zeigen. Diese Werke geben den Räumen einen besonderen Charakter, der noch heute bei einem Besuch spürbar ist.
Das Gelände lässt sich zu Fuß erkunden, wobei die Wege zwischen Gebäude, Kapelle und Garten gut zu begehen sind. Ein Besuch bei Tageslicht ermöglicht es, die architektonischen Details der Fassade und des Eingangs gut zu erkennen.
Ein unterirdischer Tunnel verbindet den Palast mit dem nahe gelegenen Kloster Plumbuita, eine Verbindung, die für Besucher in der Regel unsichtbar bleibt. Auf dem Gelände befindet sich auch eine Familienkapelle, die auf den religiösen Alltag der früheren Bewohner hinweist.
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