Sighișoara, Mittelalterliche Zitadelle in Transsilvanien, Rumänien
Sighișoara ist eine mittelalterliche Stadt auf einem Hügel in Siebenbürgen mit neun Verteidigungstürmen, die durch Steinmauern verbunden sind und von engen gepflasterten Gassen durchzogen werden. Ein großer Platz in der Mitte wird von Restaurants, Geschäften und Unterkünften umgeben.
Sachsen aus dem Heiligen Römischen Reich wurden von König Géza II. von Ungarn im 12. Jahrhundert eingeladen, diese Siedlung zu gründen und zu entwickeln. Die Stadt wuchs zu einem wichtigen Handelszentrum, dessen Befestigungen gegen wiederholte Angriffe schützten.
Der Uhrturm beherbergt Sammlungen von Münzen, Münzen und Gebrauchsgegenständen aus verschiedenen Epochen, die das Alltagsleben der früheren Bewohner widerspiegeln. Diese Objekte zeigen, wie Menschen in dieser Region über Jahrhunderte hinweg gelebt und gearbeitet haben.
Die beste Zeit zum Erkunden ist früh morgens oder spätnachmittags, wenn weniger Touristen vorhanden sind und die engen Gassen weniger überfüllt wirken. Festes Schuhwerk ist wichtig, da die gepflasterten Straßen uneben sind und stellenweise steil ansteigen.
Das Geburtshaus von Vlad Draculea steht am Hauptplatz und ist heute ein traditionelles Restaurant mit einem schmiedeeisernen Drachen an der Fassade. Besucher können dort speisen und die historischen Räume erleben, in denen dieser berüchtigte Herrscher des 15. Jahrhunderts aufwuchs.
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