Kabardino-Balkarien, Republik im Nordkaukasus, Russland
Kabardino-Balkarien ist eine Republik im Nordkaukasus innerhalb Russlands, die von Gebirgsketten und fruchtbaren Ebenen geprägt ist. Das Gelände gliedert sich in die Kabardinische Ebene im Norden, die Hügelzone im Zentrum und die Hochgebirge des Kaukasus im Süden.
Kabardinien trat 1774 dem Russischen Reich bei, und Balkarien folgte über fünf Jahrzehnte später im Jahr 1827. Die beiden Gebiete wurden im 20. Jahrhundert zu einer gemeinsamen Verwaltungseinheit zusammengefasst.
Die Kabardiner, Russen und Balkaren bewohnen gemeinsam die Region und tragen jeweils ihre Sprachen, Moscheen und orthodoxen Kirchen in die Siedlungen ein. Man findet muslimische Gebetsräume in manchen Ortszentren und russische Gotteshäuser in anderen, wobei sich die Gemeinden durch Märkte und Alltagsleben berühren.
Die Region beherbergt den Elbrus, Europas höchsten Gipfel, der das ganze Jahr über Bergsteiger aus aller Welt anzieht. Gute Kondition und Gebirgsausrüstung sind nötig, wenn man sich in höhere Lagen wagt, und lokale Führer helfen bei der Orientierung.
Mehrere parallele Bergketten durchziehen das Gebiet von West nach Ost und erzeugen auf kurzen Distanzen völlig unterschiedliche Klimazonen. Man kann an einem Tag zwischen grünen Tälern, schneebedeckten Pässen und trockenen Hochplateaus wechseln, ohne große Entfernungen zurückzulegen.
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