Republik Altai, Russische Republik in Westsibirien.
Die Republik Altai liegt im südlichen Sibirien und erstreckt sich über hohe Gebirgsketten, tiefe Täler und weite Steppenlandschaften. Dichte Wälder wechseln sich mit Gletscherseen ab und formen eine abwechslungsreiche natürliche Umgebung in der Region.
Das Gebiet bildete ab 1922 das Autonome Gebiet Ojrot innerhalb der Sowjetunion und entwickelte sich 1992 zur eigenständigen Republik. Der Wandel brachte eine stärkere Anerkennung der indigenen Kultur und regionaler Verwaltungsstrukturen.
Die einheimischen Altai-Gemeinden pflegen Kehlkopfgesang und erzählen epische Geschichten in Jurten, die für Besucher zugänglich sind. Die jahreszeitlichen Rituale zur Sonnenwende und zur Ernte finden in Bergheiligtümern statt und verbinden die Menschen mit den Naturzyklen der Region.
Die Anreise erfolgt über den Flughafen Gorno-Altaisk im nördlichen Teil der Republik. Zwischen Juni und September bleiben Bergwege schneefrei und die Bedingungen eignen sich besser für längere Fahrten über Schotterpisten.
Das Ukok-Plateau im Südosten bewahrt Gräber in gefrorenem Boden, die Kleidung und Werkzeuge nomadischer Reiter enthalten. Archäologen entdeckten dort eine mumifizierte Frau mit Tätowierungen und kunstvollen Grabbeigaben aus einer Zeit vor mehr als 2000 Jahren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.