Samara, Industriestadt in der Wolgaregion, Russland
Samara liegt am Zusammenfluss der Wolga mit dem gleichnamigen Fluss und erstreckt sich entlang des Ufers mit Wohnvierteln, Industrieanlagen und Grünflächen. Die neun Stadtbezirke verbinden breite Boulevards mit kleineren Straßen, die zu Parks und Plätzen führen.
Die Festung entstand im 16. Jahrhundert als Schutzposten an den östlichen Handelswegen und sollte Überfälle aus den Steppen abwehren. Später wuchs die Siedlung zu einem Handelszentrum, das während des Zweiten Weltkriegs als Zufluchtsort für Regierungsbehörden diente.
Einheimische treffen sich oft in den Parks am Flussufer, wo Familien bei Sonnenschein grillen und spazieren gehen. Die Theater spielen klassische russische Stücke, und viele Bewohner besuchen regelmäßig Aufführungen von Ballett und Oper.
Busse, Straßenbahnen und Oberleitungsbusse verkehren in allen Stadtteilen und erleichtern die Fortbewegung zwischen den verschiedenen Vierteln. Die meisten Linien fahren vom frühen Morgen bis spät abends, sodass man die Stadt tagsüber gut erkunden kann.
Ein Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg reicht 37 Meter (etwa 120 Fuß) in die Tiefe und diente als militärischer Kommandoposten für den Fall einer Evakuierung. Heute können Besucher durch die unterirdischen Räume gehen, die damals für die Regierung vorbereitet wurden.
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