Wyborg, Mittelalterliche Festungsstadt in der Region Leningrad, Russland.
Vyborg ist eine Stadt in der Oblast Leningrad, nahe der finnischen Grenze am Finnischen Meerbusen gelegen. Die Altstadt erstreckt sich entlang schmaler Gassen und kleiner Plätze, während das Schloss auf einer Insel thront, die durch Brücken mit dem Festland verbunden ist.
Schwedische Truppen errichteten hier im 13. Jahrhundert eine Burg, die als Außenposten gegen die Nowgoroder Republik diente. Im 18. Jahrhundert eroberte Russland die Stadt, und nach einem Jahrhundert unter finnischer Verwaltung kehrte sie nach dem Zweiten Weltkrieg wieder an die Sowjetunion zurück.
Der Markt und die Straßen rund um die Burg zeigen eine Mischung aus russischer Sprache und skandinavischen Namen, die an die jahrhundertelange Zugehörigkeit zu Schweden und Finnland erinnern. Lokale Cafés servieren Kaffee und Gebäck in einem Stil, der eher an Helsinki als an andere russische Städte erinnert.
Besucher sollten bequeme Schuhe mitbringen, da die Kopfsteinpflasterstraßen uneben sein können und das Schlossgelände mehrere Treppen umfasst. Die Stadt ist klein genug, um sie zu Fuß zu erkunden, und die meisten Sehenswürdigkeiten liegen innerhalb weniger Minuten Fußweg voneinander entfernt.
Die Bibliothek, die Alvar Aalto in den 1930er Jahren entwarf, war eines seiner ersten öffentlichen Gebäude und führte Techniken ein, die er später international bekannt machten. Das gewellte Holzdach und die kreisrunden Oberlichter verteilen das Licht gleichmäßig über die Leseräume, was für die damalige Zeit revolutionär war.
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