Krasnokamensk, Bergbauzentrum in Zabaykalsky Krai, Russland.
Krasnokamensk ist eine Stadt im östlichen Krai Sabajkalskij, nahe der chinesischen Grenze auf 640 Metern Höhe. Die Siedlung erstreckt sich über 73 Quadratkilometer und dient als Verwaltungszentrum der gleichnamigen Stadtgemeinde.
Die Gründung erfolgte 1967 als Arbeitersiedlung für den Uranbergbau in der abgelegenen Ostregion. Der Status als Stadt wurde zwei Jahre später im Jahr 1969 offiziell verliehen.
Der Name leitet sich von den rötlichen Felsformationen in der umgebenden Steppe ab, die den Ort schon aus der Ferne erkennbar machen. Die Bergbauindustrie prägt bis heute das Straßenbild und die Gestaltung der Wohnviertel.
Der Zugang erfolgt über den lokalen Flughafen, der Verbindungen zum überregionalen Verkehrsnetz bietet. Die Höhenlage und das kontinentale Klima bedingen warme Kleidung für den größten Teil des Jahres.
Das Priargunski-Bergbauunternehmen betreibt hier die größte Uranförderanlage des Landes mit integrierten Verarbeitungshallen. Die Anlage verfügt außerdem über ein eigenes Kraftwerk zur Energieversorgung der gesamten industriellen Infrastruktur.
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