Sima, Eisenbahnstadt in Oblast Irkutsk, Russland.
Zima ist eine Eisenbahnstadt in der Oblast Irkutsk, die auf etwa 450 Metern Höhe liegt, wo die Transsibirische Eisenbahn den Fluss Oka kreuzt. Die Siedlung erstreckt sich über flaches, sumpfiges Gelände in einer kontinentalen Landschaft.
Die Siedlung entstand 1743 als Dorf Staraya Zima und wuchs nach 1772, als eine Poststraße von Moskau über den Fluss Oka errichtet wurde. Die Ankunft der Eisenbahn später machte sie zu einem wichtigen Knotenpunkt der Region.
Der Ort ist eng mit dem Dichter Jewgenij Jewtuschenko verbunden, der hier geboren wurde und sein Leben in dem Werk "Zima Station" verewigte. Dieser Text prägt bis heute das Verständnis der Besucher für das lokale Leben und die literarische Bedeutung der Stadt.
Die Bahnstation an der Transsibirischen Linie verbindet den Ort mit Städten wie Irkutsk und Tulun, während die Bundesstraße M53 durch das Zentrum verläuft. Die flache Topografie macht Bewegungen zu Fuß oder mit einfachen Verkehrsmitteln einfach.
Der Ort erlebt extreme Temperaturwechsel über das Jahr verteilt, mit eisigen Wintertemperaturen um -45°C und heißen Sommern nahe 40°C. Diese Extrema machen den kontinentalen Charakter des Klimas deutlich erfahrbar.
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