Wassiljewski-Insel, Flussinsel in Sankt Petersburg, Russland
Wassiljewski-Insel liegt zwischen zwei Armen der Newa und bildet einen Teil der historischen Mitte von Sankt Petersburg. Das östliche Ende zeigt klassische Fassaden aus dem 18. Jahrhundert, während sich weiter westlich Wohnviertel mit Parks und breiteren Straßen erstrecken.
Pedro, der Große, wählte diese Insel Anfang des 18. Jahrhunderts als Herzstück seiner neuen Hauptstadt und ließ dort Paläste und Amtsgebäude errichten. Später verlagerte sich das Zentrum der Stadt etwas nach Osten, doch die Insel blieb ein wichtiger Standort für Wissenschaft und Handel.
Die Straßen im ältesten Teil tragen noch Namen aus einem System von Linien und Nummern, das ursprünglich zur Verwaltung der Quartiere angelegt war. Heute leben Studierende und Familien in diesem Viertel, wo morgens Bäckereien öffnen und abends die Gaslaternen vor der Universität leuchten.
Die Nordseite bietet einen offenen Blick auf das Wasser und die Festung Petropawlowsk gegenüber, während der südliche Kai mit seinen Museen besonders belebt ist. Viele Plätze lassen sich zu Fuß erreichen, wenn man am Morgen beginnt und sich Zeit nimmt für Pausen in den kleinen Gassen.
Zwei rote Säulen mit Ankern stehen an der Ostspitze und trugen früher Feuerkörbe zur Orientierung der Schiffe. Heute werden diese Säulen zu besonderen Anlässen mit Gasflammen entzündet und werfen nachts ein warmes Licht auf das Wasser.
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