Fernöstliche Föderale Universität, Föderale Universität in Wladiwostok, Russland.
Die Far Eastern Federal University ist eine Bundesuniversität auf der Insel Russki, die über eine weitläufige Hängebrücke mit dem Festland von Wladiwostok verbunden ist. Das Gelände besteht aus mehrstöckigen Komplexen für Unterricht, Forschung und Wohnheime, alle durch überdachte Gehwege und offene Höfe miteinander verbunden.
Die Einrichtung entstand im Jahr 1899 als Östliches Institut, gegründet durch einen Erlass von Zar Nikolaus II., um Fachleute für Verwaltungsaufgaben in Ostasien auszubilden. Im 20. Jahrhundert wechselte der Name mehrfach, bis die heutige Bundesuniversität im Jahr 2010 aus dem Zusammenschluss mehrerer regionaler Hochschulen hervorging.
Das architektonische Zentrum verbindet europäische Bildungsstrukturen mit ostasiatischen Gestaltungsprinzipien, sichtbar in den Außenbereichen und Gemeinschaftsräumen. Die Fachbereiche für Asienkunde ziehen Studierende aus mehr als 70 Ländern an, die gemeinsam auf den weiten Plätzen zwischen den Gebäuden sitzen und arbeiten.
Die Brücke vom Festland zur Insel kann bei starkem Wind zeitweise geschlossen werden, daher empfiehlt sich eine Prüfung der Wetterbedingungen vor der Anreise. Besucher können zwischen den Gebäuden frei umhergehen, sollten aber bei der Einfahrt durch das Haupttor einen Ausweis bereithalten.
Vor der Umwandlung in Lehrstätten beherbergten die Gebäude den APEC-Gipfel im Jahr 2012, weshalb viele Räume noch repräsentative Verkleidungen und hohe Decken aufweisen. Die ursprünglichen Konferenzräume wurden zu Hörsälen umgebaut, bei denen sich Akustik und Beleuchtung deutlich von gewöhnlichen Unterrichtsräumen unterscheiden.
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