Gunib, Dorf in Gunibsky, Russland
Gunib ist ein Dorf auf einem Hochplateau im Kaukasus, in der russischen Republik Dagestan, das von steilen Felswänden und Klippen umgeben ist. Das Plateau liegt hoch über den umliegenden Tälern und verleiht dem Ort eine von drei Seiten natürlich gesicherte Lage.
Gunib ist vor allem durch das Jahr 1859 bekannt, als der Anführer des kaukasischen Widerstands, Imam Schamil, hier nach jahrzehntelangem Kampf gegen die russische Expansion kapitulierte. Dieses Ereignis markierte das Ende des langen Kaukasuskrieges und veränderte die Region grundlegend.
Der Ort ist unter Einheimischen für seine Lage auf einem Felsplateau bekannt, das einen weiten Blick über die umliegenden Bergketten bietet. Viele Besucher kommen hierher, um die natürliche Umgebung zu erleben und die ruhige Dorfgemeinschaft kennenzulernen.
Die Straße nach Gunib führt durch enge Gebirgspässe und kann bei schlechtem Wetter unpassierbar sein, weshalb eine Prüfung der Bedingungen vor der Abfahrt ratsam ist. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die Wege auf dem Plateau uneben und teilweise steil sind.
Das Plateau von Gunib wurde von russischen Ingenieuren nach 1859 mit einer Festungsanlage versehen, deren Reste noch heute auf dem Hochplateau zu sehen sind. Diese Mauern wurden gebaut, um den neu gewonnenen strategischen Ort dauerhaft zu sichern.
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