Michaelsburg, Schloss im Zentrum von Sankt Petersburg, Russland
Das Michailowski-Schloss ist ein Palast im Zentrum von Sankt Petersburg, dessen vier Außenseiten jeweils einen anderen architektonischen Ausdruck zeigen. Im Inneren bildet ein achteckiger Hof das Zentrum der Anlage, die früher von tiefen Wassergräben umgeben war.
Paul I. befahl 1797 den Bau dieser befestigten Residenz und zog vier Jahre später ein. Nur 40 Tage nach seinem Einzug wurde er im März 1801 in seinen Gemächern ermordet, was die kurze Nutzung des Palastes als kaiserlicher Wohnsitz beendete.
Das Gebäude trägt den Namen des Erzengels Michael, der als Schutzpatron der russischen Herrscher galt. In den Ausstellungsräumen sehen Besucher heute Werke russischer Künstler aus mehreren Jahrhunderten, darunter Gemälde und dekorative Objekte aus der Zarenzeit.
Die Ausstellungsräume sind täglich außer dienstags geöffnet, und Führungen werden in mehreren Sprachen angeboten. Der Eingang befindet sich an der Sadowaja-Straße 2, im Zentrum der Stadt, leicht zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Die Fassade trägt noch immer ihren ursprünglichen orangefarbenen Anstrich, eine für kaiserliche Bauten im 18. Jahrhundert ungewöhnliche Wahl. Diese Farbe wurde angeblich nach dem Handschuh einer Dame gewählt, die Paul I. verehrte.
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