Church of Simeon and Anna, Orthodoxe Kirche in Sankt Petersburg, Russland.
Die Kirche des Simeon und der Anna befindet sich an der Mokhovaya-Straße und besticht durch ihre gelbe und weiße Fassade mit einem hohen Spitzturm und polygonaler Kuppel. Das Gebäude zeigt typische Merkmale der Petrine-Barock-Architektur mit Elementen, die europäischen und russischen Stilen vermischen.
Peter der Große beauftragte 1714 die erste hölzerne Kirche an dieser Stelle, die später Kaiserin Anna Ioannowna durch einen Steinbau ersetzen ließ. Diese Umwandlung markierte den Übergang von provisorischen zu dauerhaften religiösen Strukturen in der sich entwickelnden Stadt.
Das Gebäude zeigt eine frühe russisch-orthodoxe Architektur im Petrine-Barock-Stil und wurde nach Saint Simeon und der Prophetin Anna benannt. Besucher sehen traditionelle orthodoxe Elemente, die diesen Stil aus dem 18. Jahrhundert bis heute geprägt haben.
Die Kirche liegt in der Nähe der U-Bahn-Station Gostiny Dvor und ist für Besucher zu Fuß leicht erreichbar. Die Innenräume sind normalerweise offen, aber Besuchende sollten angemessene Kleidung tragen und während religiöser Zeremonien diskrete bleiben.
Während der Sowjetzeit wurde das Gebäude als Lagerhaus und meteorologisches Museum genutzt, bevor es in den 1990er Jahren zur religiösen Nutzung zurückkehrte. Diese unerwartete Geschichte zeigt, wie viele religiöse Stätten in Russland nach dem Ende der Sowjetunion neuen Zweck fanden.
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