De-Kastri, Hafen im Bezirk Ulchsky, Russland.
De-Kastri ist eine Hafensiedlung an der Bucht Chikhachyova an der Küste des Japanischen Meeres. Der natürliche Hafen bietet ganzjährig Platz für große Schiffe und ist durch eine Ölanlage mit moderner Verladeinfrastruktur verbunden.
Die Siedlung wurde 1853 gegründet und erhielt ihren Namen vom französischen Marineminister Charles de Castries, der frühe europäische Erkundungen der Region förderte. Mit dem 20. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Hafen für den Schiffsverkehr im Pazifik.
Die Einwohner von De-Castri pflegen enge Verbindungen zu maritimen Traditionen und widmen sich hauptsächlich Hafen- und Schifffahrtsaktivitäten.
Die Siedlung liegt an einer rauesten Küstenregion mit kaltem Klima und langen Wintern, daher sollten Besucher auf wechselhafte Wetterbedingungen vorbereitet sein. Der Hafen und die Anlagen können je nach Wetterbedingungen und Betriebsstatus unterschiedlich zugänglich sein.
Zwischen 1950 und dem Beginn der 1950er Jahre war die Siedlung Standort eines großen Lagerkomplexes, in dem Tausende Häftlinge an einem ehrgeizigen, aber letztendlich unrealisierten Tunnelprojekt zur Insel Sachalin arbeiteten. Dieses wenig bekannte Kapitel offenbart die Rolle des Ortes in der sowjetischen Industriegeschichte.
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