Yorck-Denkmal, Kriegsdenkmal im Stadtteil Mittelhufen, Königsberg, Ostpreußen.
Das Yorck-Denkmal war ein Kriegerdenkmal in Königsberg mit einer Bronzestatue des Generalobersts Ludwig Yorck von Wartenburg in Militäruniform. Die Statue stand auf einem Sockel und wurde an zentraler Stelle der Stadt aufgestellt.
Das Denkmal wurde 1914 eingeweiht und erinnerte an den hundertsten Jahrestag der Befreiungskriege gegen Napoleon. Die Sowjetbehörden entfernten die Statue 1947 und veränderten danach mehrfach, was auf dem Sockel stand.
Das Denkmal verkörperte preußische Militärwerte und erinnerte an General Yorcks Ansprache an die ostpreußischen Stände während der Napoleonischen Kriege.
Der ehemalige Standort des Denkmals befand sich am Walter-Simon-Platz im Stadtzentrum. Das Gelände ist heute Bestandteil der modernen Stadt Kaliningrad und kann besucht werden.
Nachdem die sowjetischen Behörden die ursprüngliche Statue entfernt hatten, wurde der Sockel drei verschiedene Male neu besetzt, zuerst mit einer Büste Stalins, dann mit Marx und schließlich mit einer künstlerischen Interpretation derselben Figur. Diese Umgestaltungen spiegelten die sich ändernden politischen Prioritäten wider.
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