Zelenodolsky bridge, Stahleisenbahnbrücke in Zelenodolsk, Russland.
Die Zelenodolsky-Brücke ist ein Stahleisenbahnviadukt, das sich über mehr als 1 km erstreckt und zwei Ufer der Wolga miteinander verbindet. Die Konstruktion wurde speziell für den Bahnverkehr der Kazan-Kanash-Strecke in Tatarstan entworfen.
Der Bau begann 1911 und wurde 1913 abgeschlossen, wodurch eine neue Eisenbahnverbindung durch die Region entstand. Das Projekt war Teil der damaligen Expansion des russischen Eisenbahnnetzes in die Wolga-Region.
Die Brücke ist Teil des lokalen Identitätsgefühls für Zelenodolsk und wird von Einwohnern als wichtiges Wahrzeichen wahrgenommen. Sie verbindet zwei Stadtteile, die auf beiden Seiten des Flusses liegen, und prägt so das Gefühl der Zusammengehörigkeit in der Region.
Der Zugang ist normalerweise auf Bahnpersonal beschränkt, da die Brücke aktiv für den Zugverkehr genutzt wird. Besucher können die Brücke am besten von den Ufern oder aus der Ferne fotografieren, um den gesamten Bauwerk zu erfassen.
Das Bauwerk nutzt eine Stahlkonstruktion, die für die damalige Zeit bemerkenswert sparsam mit Material umging. Die Ingenieure schafften es, eine lange Spanne zu überbrücken ohne die massive Fundamente zu benötigen, die man sonst hätte bauen müssen.
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