Dschidda, Hafenstadt am Roten Meer, Saudi-Arabien
Dschidda ist eine Hafenstadt mit rund vier Millionen Einwohnern am Roten Meer, die sich über 1600 Quadratkilometer erstreckt und moderne Hochhäuser, Geschäftsviertel sowie traditionelle Wohngebiete umfasst. Das Stadtgebiet zieht sich entlang der Küste und verbindet historische Quartiere mit neueren Stadtteilen, in denen breite Straßen und Wohnkomplexe das Bild prägen.
Die Siedlung entstand vor 2500 Jahren als Fischerdorf und wurde 647 n. Chr. zum bedeutenden Hafen, als Kalif Uthman sie zum Zugangstor nach Mekka erklärte. In den folgenden Jahrhunderten wuchs sie durch den Handel mit Pilgern und Waren aus Afrika, Indien und dem Nahen Osten.
Im Al-Balad-Viertel reihen sich mehrstöckige Häuser aus Korallenstein aneinander, deren hölzerne Gitterfenster und verzierte Fassaden aus dem 7. Jahrhundert stammen. Die Bewohner nutzen diese Strukturen bis heute, wobei die Architektur das traditionelle Leben der Stadt widerspiegelt.
Die Stadt ist über ein Autobahnnetz mit dem King Abdulaziz International Airport verbunden, während entlang der 30 Kilometer langen Corniche-Uferpromenade Wassertaxis verkehren. Der Verkehr kann besonders während der Gebetszeiten und am Abend stark zunehmen, weshalb Reisende diese Zeiten bei der Planung berücksichtigen sollten.
Hier steht der King-Fahd-Brunnen, der Meerwasser bis auf 312 Meter Höhe schießt und damit den höchsten Wasserbrunnen der Welt darstellt. Abends wird die Fontäne beleuchtet, sodass sie aus weiter Entfernung entlang der Küste sichtbar wird.
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