Meroe, Antike Pyramiden und Ruinen im Sudan.
Meroë ist eine archäologische Stätte mit über 200 Pyramiden entlang des Ostufers des Nils, angeordnet in drei Gruppen. Die Pyramiden haben steile Winkel und stehen neben Resten von Tempeln, Palästen und Wohnbereichen aus einer der bedeutendsten afrikanischen Zivilisationen.
Die Stadt wurde um 590 v. Chr. zur Hauptstadt des Reiches Kusch, nachdem ägyptische Kräfte die vorherige Hauptstadt Napata angegriffen hatten. Meroë blühte mehrere Jahrhunderte auf und entwickelte sich zu einer der wohlhabendsten und einflussreichsten Städte des antiken Afrikas.
Die antike Stadt war ein Zentrum für Handel und kulturellen Austausch zwischen Afrika und dem Mittelmeer. Besucher können heute noch die Überreste von Tempeln und Palästen sehen, die zeigen, wie Kunsthandwerk und Religion hier zusammenkamen.
Das Gelände kann ganzjährig besucht werden und lokale Führer sind im nahe gelegenen Dorf Bagrawiyah verfügbar. Der Standort liegt in der Wüste, daher sollten Besucher Wasser, Sonnenschutz und festes Schuhwerk mitbringen.
Die hier entdeckten Eisenproduktionsanlagen zeigen, dass diese Zivilisation eines der größten Metallherstellungszentren des antiken Afrika betrieb. Die fortgeschrittene Handwerkstechnik ermöglichte es, hochwertige Werkzeuge und Waffen herzustellen, die in der ganzen Region gehandelt wurden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.
