Internationale Universität Afrikas, Universität im Sudan
Die International University of Africa ist eine staatliche Universität in Khartum mit Fakultäten für Recht, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften, Medizin und Sozialwissenschaften. Der Campus besteht aus Lehrgebäuden, Hörsälen, Bibliotheken, Gebetsräumen, kleinen Cafés und Sportflächen, die von Bäumen und offenen Flächen umgeben sind.
Die Einrichtung wurde 1977 als Islamisches Afrikazentrum gegründet, das von Saudi-Arabien und anderen arabischen Staaten finanziert wurde, um religiöse Führungspersönlichkeiten auszubilden. 1992 wandelte die sudanesische Regierung das Zentrum in eine reguläre Universität um und erweiterte das Lehrangebot erheblich.
Die Universität zieht Studierende aus vielen afrikanischen und arabischen Ländern an, sodass auf dem Campus täglich mehrere Sprachen zu hören sind. Dieser Mix prägt die Begegnungen zwischen den Studierenden auf eine Weise, die man auch als Außenstehender beim Spaziergang über das Gelände spürt.
Der Campus ist in der Regel an Wochentagen zugänglich, und Besucher sollten bedeckende Kleidung tragen, um den lokalen Gepflogenheiten zu entsprechen. Wer an einem akademischen oder kulturellen Austausch interessiert ist, wendet sich am besten direkt an die Verwaltung.
Obwohl die Universität heute ein breites akademisches Angebot hat, ist das Studium der islamischen Wissenschaften nach wie vor ein zentraler Bestandteil und kein Randthema. Das verbindet sie noch immer mit ihrer ursprünglichen Aufgabe, Wissen über den afrikanischen Kontinent zu verbreiten.
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