Mariefred, Historische Stadt am Mälaren-See, Schweden
Mariefred ist ein kleiner Ort am Ufer des Sees Mälaren, dessen markanteste Attraktion das Schloss Gripsholm mit seinen roten Backsteinmauern ist. Das Schloss beherbergt eine der weltweit größten Sammlungen königlicher Porträts und liegt unmittelbar am See, während sich ringsum alte Holzhäuser und enge Gassen erstrecken.
Der Ort entstand um ein Kartäuserkloster namens Pax Mariae, das in den 1490er Jahren gegründet wurde und der Siedlung ihren Namen gab. König Karl IX. verlieh dem Ort 1605 die Stadtrechte, wodurch sich sein Status verfestigte und es zu einem etablierten Handelszentrum an dem See wurde.
Der Ort trägt den Namen des Klosters Pax Mariae, das hier im Mittelalter gegründet wurde, und diese religiöse Vergangenheit prägt bis heute das Erscheinungsbild der Straßen. Die Bewohner und Besucher gehen durch enge Gassen, wo alte Häuser und die Nähe zum Schloss an diese Wurzeln erinnern.
Der Ort ist am einfachsten mit dem Zug von Stockholm aus über die Station Läggesta zu erreichen, oder während der Sommermonate mit dem historischen Dampfschiff über den See. Für Besucher ist es empfehlenswert, bequeme Schuhe mitzunehmen, da die alten Straßen pflastert sind und das Schloss auf einem Hügel liegt.
Ein schmales Feldermuseum-Eisenbahn fährt mit Dampflokomotiven aus den 1890er Jahren durch die ländliche Gegend von Södermanland. Diese alte Bahnstrecke führt Besucher auf eine nostalgische Reise durch die Landschaft, die sich nur wenig seit jener Zeit verändert hat.
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