Kärnbo ödekyrka, Mittelalterliche Kirchenruine in Mariefreds stad, Schweden.
Kärnbo ist eine Kirchenruine mit romanischen Steinmauern und einer Apsis, die auf einem Hügel nördlich des königlichen Schlosses Gripsholm liegt. Die Struktur zeigt Erweiterungen aus dem 16. Jahrhundert, als ein Vorraum an die ursprüngliche Form angebaut wurde.
Das Gebäude entstand am Ende des 12. Jahrhunderts und wurde im Laufe der Zeit erweitert. Nach der Verleihung der Stadtrechte an Mariefred im Jahr 1605 wurde das Gebäude allmählich nicht mehr als Kirche genutzt.
Der Name des Ortes verweist auf eine alte Kapelle, die hier einst stand. Besucher können an den Mauern die längst vergangene religiöse Nutzung erahnen und finden noch heute eine Runenstein aus dem 11. Jahrhundert in der Eingangszone vor.
Die Ruine befindet sich auf einem Hügel, der zu Fuß erreichbar ist, und kann jederzeit besucht werden. Der Ort wird gelegentlich für religiöse Zeremonien wie Trauungen und Taufen genutzt, daher sollten Besucher vorher prüfen, ob Veranstaltungen stattfinden.
Nach der Stadtwerdung von Mariefred wurde Eisen aus den Fenstern des Sakristeiums abgebaut und eingeschmolzen, um Nägel für einen neuen Kirchenbau zu fertigen. Dieses Material wurde wiederverwendet und trägt somit eine versteckte Geschichte in sich.
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